Wir haben unsere Fraktion im April 2023 neu gegründet. Hier stellen sich die Fraktionsmitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vertreterinnen im Ausländerbeirat und in Aufsichtsräten vor.

Dr. Annette Schaper-Herget

Dr. Annette Schaper-Herget ist Fraktionsvorsitzende der Ofa-Fraktion und Gründungsmitglied der Ofa-Wählervereinigung e.V. Von 2011 bis 2022 war sie Mitglied der Piratenpartei Offenbach. Sie ist glücklich mit Helge Herget verheiratet und sie haben einen erwachsenen Sohn. Sie ist promovierte Physikerin und hat sich über drei Jahrzehnte lang beruflich mit nuklearer Abrüstung beschäftigt, davon die letzten 28 Jahre an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Ihre Tätigkeit bestand sowohl im Publizieren als auch in Politikberatung. Sie hat vor allem die Bundesregierung, alle demokratischen Parteien, den Unterausschuss für Abrüstung und Rüstungskontrolle, aber auch die Vereinten Nationen und andere Regierungen beraten. Im Frühjahr 2020 ist sie in Rente gegangen.

„In der Stadtverordnetenversammlung werde ich mich um die Förderung von Demokratie, Mitbestimmung aller Offenbacher und Offenbacherinnen, Kommunikation und Transparenz bemühen. Mein Abstimmungsverhalten würde ich an Sachthemen orientieren, nicht an Partei- oder anderen Interessen. Ich werde mit allen zusammenarbeiten, mit denen ich mich über ein gemeinsames Ziel verständigen kann. Und ich möchte mit dem Ausländerbeirat zusammenarbeiten. Nicht zuletzt will ich mich für die Digitalisierung der Verwaltung und der Schulen stark machen.“

2023 kandidiert sie als Oberbürgermeisterin für Offenbach

Mitgliedschaften:

Kontakt: annette.schaper-herget [ät] ofa-fraktion.de

Helge Herget

Helge Herget ist ebenfalls Gründungsmitglied der Ofa-Wählervereinigung. Auch er war von 2011 bis 2022 Mitglied der Piratenpartei Offenbach. Er hat Zeit seines Lebens in Offenbach gewohnt. Sein Beruf ist Dipl.-Ing. Gießerei. Jahrzehntelang hat er in der Gießerei der Firma Manroland Sheetfed gearbeitet, zuletzt als Leiter der Gießerei. Letztes Jahr hat er die Firma im Zuge von Personalabbau verlassen. Seine Hobbies sind Tango Argentino, Streuobstwiesenpflege und Apfelweinherstellung.

„Themen, die mich in der Stadtpolitik besonders interessieren, sind der Erhalt der natürlichen Umwelt in Offenbach, Stadtentwicklung, Förderung von Kunst und Kultur und Transparenz und Mitbestimmung.“

Helges Vorstellungseite für den Kommunalwahlkampf 2021

Mitgliedschaften:

Kontakt: helge.herget [ät] ofa-fraktion.de

Julia Endres

Julia Endres

Julia Endres hat auf der Liste der Partei kandidiert, ist dann aber der Ofa-Fraktion beigetreten und hat die Wählervereinigung Ofa mitgegründet. Zur Zeit arbeitet sie in einem veganen Restaurant und plant eine Ausbildung zur veganen Köchin. Sie hat sich stark bei Fridays for Future engagiert. Daher überrascht es nicht, dass sie sich in der Fraktionsarbeit vor allem für eine gute Klima- und Umweltpolitik interessiert.

„Als Stadtverordnete möchte ich von kommunalpolitischer Seite aus nachhaltige Projekte anstoßen bzw. fördern. Für mich gilt es, die Umwelt und jedes Lebewesen über Profite zu stellen. Eines meiner konkreten Ziele ist der Kohleausstieg, der auch im städtischen „Klimakonzept 2035“ als vordringliches Handlungsziel definiert wird.“

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der Kommission für Umweltschutz
  • Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Stadtplanung und Verkehr (USV)
  • Stellvertretendes Mitglied des Jugendhilfeausschusses
  • Mitglied in der Strategiegruppe Klimaanpassung

Kontakt: julia.endres [ät] ofa-fraktion.de

Nilay Yilmaz

Nilay Yilmaz ist parteilos und Mitglied der Ofa-Fraktion. Von Beruf ist sie Immobilienkauffrau und hat eine erwachsene Tochter. In der Fraktion hat sie die Funktion der Geschäftsführerin. Sie ist im Vorstand der deutsch-bulgarischen Bildungsbrücke und im Vorstand des Ausländerbeirats. Außerdem engagiert sie sich als ehrenamtliche Richterin in Darmstadt. In der Fraktionsarbeit interessiert sie sich vor allem für Integration und Teilhabe.

Mitgliedschaften:

  • Vorstand des Ausländerbeirats

Kontakt: nilay.yilmaz [ät] ofa-fraktion.de

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Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Fraktion

Karlheinz Zoth

Karlheinz Zoth

Karlheinz Zoth kümmert sich um die Buchführung und Finanzen der Fraktion. Er war bis 30.09.2022 unser Fraktionsmanager. Als Diplom-Geograph (Schwerpunkte Wirtschaft, Verkehr und Raumplanung) bringt er 32 Jahre Berufserfahrung als Dienstleister in den Bereichen Projektmanagement, Prozessentwicklung, Personalverantwortung, Kundenbeziehungen, Buchhaltung und Datenrecherchen mit und hat für amerikanische und britische Firmen in der Luftfahrtindustrie, der Marktforschung sowie in der Automobilbranche gearbeitet. Aktuell ist er für den Geschäftsführungsbereich eines Unternehmens der Erneuerbaren Energien tätig.





Pia Simon

Pia Simon ist Studentin der Medizin. Sie gestaltet den Social Media Bereich der Ofa-Fraktion. Sie hat bereits Erfahrungen in der Gestaltung der Social Media Gestaltung des Stadtschüler*innen Rats Offenbach sammeln können. Durch ihre Mitarbeit erhoffe sie sich, die Aktivitäten und Ziele der Ofa Fraktion festzuhalten und transparent für alle zu gestalten.

Paula Simon

Paula Simon studiert Biologie. Sie interessiert sich auch für Digitalisierung und recherchiert zu diesem Thema für die Ofa-Fraktion.

Lea Hanke

Lea Hanke will Journalistin werden und studiert Germanistik. Für Ofa schreibt sie Blogbeiträge zu verschiedenen kommunalpolitischen Themen in Offenbach.

Ana Hildebrand

Ana Hildebrand ist Studentin an der HfG und recherchiert für Ofa Themen zur Kunstszene in Offenbach.



Ofa im Ausländerbeirat

Yakeline Cadena Perez de Prinz

Yakeline Cadena Perez de Prinz

Yakeline Cadena Perez de Prinz ist seit März 2021 im Ausländerbeirat.

Sie ist in Kolumbien geboren und lebt schon seit vielen Jahren in Offenbach. Im Frühjahr 2025 wurde sie eingebürgert. Ihre Muttersprache ist Spanisch und sie wohnt seit 2012 in Deutschland und seit drei Jahren in Offenbach. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Ihre Hobbies sind folkloristischer Tanz aus Kolumbien und sie reist gern.

Sie hat Rechtswissenschaften in Kolumbien studiert, arbeitete als Anwältin für Arbeitsrecht und unterstützte ehrenamtlich die Opfer des bewaffneten Konflikts in meiner Heimat, indem sie Beratung für vertriebene Familien und Kinder anbot.

In Deutschland engagiert sie sich seit 2017 in der ehrenamtlichen Organisation „OLAS Frankfurt e. V.“, die Bildungsveranstaltungen zu Rechtsthemen organisiert. Sie ist auch Mitbegründerin von OLAS. „Unser Ziel ist, Migrantinnen und Migranten aus Lateinamerika zu stärken.“ Sie würde gerne mehr Frauen inspirieren, Führungspositionen anzustreben – und dies ohne kulturelle oder religiöse Barrieren.

Mitgliedschaften: Yakeline ist Mitglied der Kommission zur gesellschaftlichen Gleichstellung der Frau.



Helena
Helena da Silva

Helena da Silva ist seit März 2021 im Ausländerbeirat .

Helena ist in Portugal geboren und mit 5 Jahren mit ihren Eltern nach Offenbach gekommen. Sie und ihre Familie haben eine starke kulturelle Bindung nach Portugal. Sie ist aber Offenbacherin und fühlt sich wohl in ihrer Heimatstadt.

Ihre Hobbys sind Malen, Tango Argentino und sein Crossover zum portugiesischem Fado. Von Beruf ist sie Architektin.

Politikfelder, die sie besonders interessieren, sind Stadtentwicklung, bezahlbarer Wohnraum für alle Offenbacher und die Förderung kultureller Veranstaltungen.

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Magda Cichy ist seit März 2021 im Ausländerbeirat. Sie ist seit 20 Jahren Offenbacherin, unterrichtet hier Deutsch als Fremdsprache und beschäftigt sich mit Fragen der Integration. Auch steht sie Neuzugewanderten oft beratend zur Seite.

Magda Cichy

Magda widmet sich den Problemen der EU- Arbeitsmigranten, deren Zahl in den letzten Jahren sehr gestiegen ist. Aufgrund fehlender Sprachkenntnisse empfinden sich viele von ihnen nicht als Mitbürger, finden keinen Zugang zur Mehrheitsgesellschaft und bewegen sich ausschließlich unter ihren Landsleuten, was nicht gerade fördernd für den Spracherwerb ist. Es wäre wichtig zu überlegen, wie man in der Gruppe die Integration fördern kann.

Sie findet es wichtig, dass Kinder aus Zuwandererfamilien die Möglichkeit bekommen, die Kenntnisse ihrer Muttersprache zu erweitern. Innerhalb der Familien werden zwar die mündlichen Kenntnisse erworben und kultiviert, es ist aber von großer Bedeutung, dass den Kindern auch die Schriftsprache vermittelt wird. Das bisherige Angebot in Offenenbach ist bei weitem nicht ausreichend.

Als Sprachlehrerin sieht sie die Sprache einerseits als Schlüssel zur Integration, andererseits als ein Teil der Identität.

Außerdem hält sie Rechtsberatungsstellen für ausländische Arbeitnehmer und Gewerbetreibende für sinnvoll. Auf diese Weise könnte vielen Problemen vorgebeugt werden.

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