
Wenn Ofa Anträge abgelehnt werden, machen sich Kollegen und Kolleginnen der Koalition gerne lustig: Wir hätten Unterlagen nicht gelesen und unsere Anträge seien „dahingerotzt“. Wir lassen uns nicht einschüchtern, denn wir wissen, dass die Zeit uns Recht geben wird. Wir lesen immer alles, was man von der KOA nicht behaupten kann. In süffisanter Arroganz warfen sie uns vor, uns nicht informiert zu haben. Aber es gibt Unterlagen, die noch nicht veröffentlicht sind, aber von allen Stadtverordneten schon seit längerem eingesehen werden können, und die vermutlich demnächst als Magistratsantrag in die Stadtverordnetensitzung eingebracht werden. Offensichtlich hatte keiner der Redner und Rednerinnen gegen unseren Antrag diese Unterlagen überhaupt gelesen, obwohl sie immerhin im Aufsichtsrat des ZWO sitzen und einer sogar der stellvertretende Vorsitzende ist, sonst wären sie wohl weniger überheblich aufgetreten. Nicht mal eine Woche später hat sich jetzt herausgestellt, wer hier uninformiert gewesen ist. Wie die Offenbach-Post berichtet hat, widersprechen die Stadtwerke Mühlheim nun vehement dem Vortrag des stellvertretenden ZWO-Vorsitzenden Peter Schneider und sprechen von einer Falschdarstellung, die das „Ansehen der Stadt Mühlheim und der Stadtwerke schädige“.
Unser abgelehnter Antrag wird jetzt, keine Woche später, vollumfänglich umgesetzt. Darauf kommt es an. Ofa beschäftigt sich seit zwei Jahren intensiv mit dem Thema Wasser. Wir sahen schon bei dem damals von uns abgelehnten Antrag zum Beitritt zu Hessenwasser die Problematik aufziehen. Es werden sich noch einige Überraschungen bezüglich unseres Trinkwassers ergeben. Ofa bleibt für die Bürger dran, egal wie unqualifiziert wir angegriffen werden.
P.S. Wer auf unseren Bericht wartet, muss sich noch ein paar Tage gedulden, aber er kommt.