Ist Offenbach eine arme oder reiche Stadt? Wenn ein Fremder nach Offenbach kommt und das Fußballstadion sieht, könnte er denken: „Wow, das ist eine wohlhabende Stadt!“ Und ja, tatsächlich fließen viele Steuergelder in das Stadion. Aber die Wahrheit sieht anders aus: Offenbach ist eine Stadt mit großen finanziellen Herausforderungen. Wir haben Schlaglöcher, Funklöcher und Finanzlöcher, die weitere Löcher in viele Vorhaben reißen. Es fehlt an Mitteln für die Daseinsvorsorge, den öffentlichen Nahverkehr, Kinderbetreuung, Schulen, Kultur, Straßen, sozialen Wohnraum und die Digitalisierung.

Die Finanzlage: Unsere Stadt hat eine Schuldenlast von 600 Millionen Euro – bis 2029 könnte sie auf 800 Millionen steigen. Ein großer Teil unserer Steuergelder fließt in die Zinsen dieser Schulden.

Wir wollen die Prioritäten anders setzen!

 Unsere Ziele im Wahlprogramm 2026:

  • Priorität für den ÖPNV: Der öffentliche Nahverkehr muss viel stärker gefördert werden.
  • Wir fordern einen festen Oberbetrag für die Bezuschussung der Stadiongesellschaft, um die Stadionkosten im Griff zu behalten.
  • Wir setzen uns für eine Erweiterung der Stadtbücherei ein – aber nur in einem Maß, das auch genügend Personal für den Betrieb sichert.
  • Wir fordern eine Kostenkontrolle beim Kaufhofgebäude, denn die Finanz- und Entwicklungsplanung für das Kaufhofgebäude ist noch nicht durchdacht, und wir befürchten, dass hier hohe Kosten entstehen und Steuergelder verschwendet werden.
  • Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie soziale Vereine und Veranstaltungen dürfen nicht unterfinanziert werden. Wir setzen uns dafür ein, dass in diesem Bereich nicht gekürzt wird.
  • An sozialen Ausgaben darf nicht gespart werden – das Wohlergehen unserer Bürger*innen hat Priorität!
  • Keine Geldverschwendung: Ein Beispiel: Der Rathauspavillon soll für über drei Millionen saniert werden, obwohl es schon mehrere Studien gab, die die Notwendigkeit dieser Sanierung in Frage stellen.
  • Weniger Marketing und hohle Versprechungen, stattdessen mehr Substanz!
  • Wir wollen die Verkehrsinvestitionen hinterfragen, denn wir halten die geplante neue Verbindungsstraße von der B448 durch den Lohwald für unnötig. Ihre Finanzierung ist unklar und könnte unnötig hohe Kosten verursachen.
  • Baugebiet in Bieber-Waldhof: Die Stadt kauft Grundstücke in Bieber-Waldhof für ein neues Baugebiet. Doch wie sollen diese Millionen aufgebracht werden?

Meinungsbeiträge und Berichte

Anfragen

09.05.2025Finanzierung der Reparatur der Wasserspiele am Hafen die zweite20.06.2025: Antwort
09.03.2025Bisherige Kosten Verbindungsstraße B44803.04.2025: Antwort
16.04.2025Finanzierung der Reparatur der Wasserspiele am Hafen09.05.2025: Antwort
hierzu haben wir am 09.05.2025 eine Nachfrage gestellt
18.09.2024Anlagerichtlinien07.11.2024: Antwort
12.12.2024Befugnisse Kassenverwalter/in nach der Anlagerichtlinie30.01.2025: Antwort
18.11.2022Gewinnsituation der EVO13.12.2022: Antwort
27.11.2022Nachfrage Forderungsverzicht der SOH19.01.2023 Antwort
22.12.2024Kosten der PR für die Verkehrspolitik20.02.2025: Antwort
05.08.2022
Forderungsverzicht der SOH13.12.2022: Antwort
23.10.2021Besserungsscheine 324.11.2021: Antwort
06.10.2021Verfahren-und-Kosten-Baulanddialoge12.11.2021: Antwort
15.09.2021Nachfrage Besserungsscheine für die OFC-Miete08.10.2021: Antwort Nachfrage Besserungsscheine
10.08.2021Besserungsscheine für die OFC-Miete10.09.2021:
Antwort Besserungsscheine
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